Sicherheitstechnische Betreuung nach DGUV2:

Das Ing.-Büro Bromberger bietet Ihnen als kompetenter und zuverlässiger Partner eine sicherheitstechnische Betreuung gemäß DGUV Vorschrift 2 und Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) an. Die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), als Dachverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, hat die Rechtsgrundlage für die Regelbetreuung von Unternehmen in der Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" zum 1. Januar 2011 geändert.

Hier die wichtigsten Fakten zur DGUV Vorschrift 2:

Die DGUV Vorschrift 2 gilt für alle bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) versicherten Unternehmen.

Die Unfallverhütungsvorschrift ist die Bemessungsgrundlage der Einsatzzeiten für den Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Die betriebsärztliche und sicherheitstechnische jährliche Gesamtbetreuung besteht aus der Grundbetreuung und einem zusätzlichen betriebsspezifischen Teil, der sich an den tatsächlichen Gefährdungen in Ihrem Unternehmen orientiert. Die Unternehmen werden über ihre Hauptbetriebsart nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ Code 2008) des statistischen Bundesamtes Wiesbaden einer von drei Betreuungsgruppen zugeordnet, die den Umfang der jährlichen Grundbetreuung festlegt.

 

jährliche Grundbetreuung Gruppe I Gruppe II Gruppe III
Einsatzzeit (Std./Jahr je Beschäftigten) 2,5 1,5 0,5

 

Die Einsatzzeiten der Grundbetreuung sollen zwischen dem Betriebsarzt (i.d.R. 20 Prozent) und der Fachkraft für Arbeitssicherheit (80 Prozent) aufgeteilt werden.

Sowohl die Grundbetreuung als auch eine angemessene betriebsspezifische Betreuung müssen dem Unfallversicherungsträger nachgewiesen werden.

Kann bei der Grundbetreuung auf den Betriebsarzt verzichtet werden?

Nein. In die Grundbetreuung bei Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten muss sowohl die spezielle Fachkunde der Betriebsärzte als auch der Fachkräfte für Arbeitssicherheit einbezogen werden. Bei der Aufteilung der Grundbetreuungszeiten auf Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit ist ein Mindestanteil von 20 Prozent der Grundbetreuung, jedoch nicht weniger als 0,2 Std./Jahr je Beschäftigtem, für jeden Leistungserbringer anzusetzen.

Kann ich auf die betriebsspezifische Betreuung verzichten?

Nein. Jedes Unternehmen hat neben der Grundbetreuung einen Mindestbedarf an jährlicher betriebsspezifischer Betreuung aufgrund regelmäßig vorliegender betriebsspezifischer Unfall- und Gesundheitsgefahren und Erfordernissen zur menschengerechten Arbeitsgestaltung. Dieser kann sich bei Erfordernis anlassbezogen in einem Jahr auch erweitern.

Beispielhafte Auslösekriterien für betriebsspezifische Betreuung:

  • Neuartige Gefahrenquellen (Arbeitsprozesse, Maschinen, Gefahrstoffe)
  • Feuerarbeiten in brand- und explosionsgefährdeten Bereichen
  • Vielzahl von unterschiedlichen Gefahrstoffen
  • Unübersichtliches Werksgelände mit innerbetrieblichem Transport und Verkehr
  • Tätigkeiten mit Potenzialen physischer Fehlbeanspruchungen: Manuelle Handhabung von Lasten (Hohe Risikostufe gem. Leitmerkmalmethode)
  • Schichtarbeit mit Nachtarbeitsanteilen
  • Einsatz von Fremdfirmen mit einem betriebs- bzw. tätigkeitsspezifischen Gefährdungspotenzial
  • Einsatz von Zeitarbeitnehmern
  • Überdurchschnittlich hoher Krankenstand
  • besondere Personengruppen (Schwangere, Jugendlichen, ...)

Ersetzt die betriebsspezifische Betreuung die Notwendigkeit einer Gefährdungsbeurteilung?

Nein, der Leistungskatalog der DGUV Vorschrift 2 (Anhang 4) schätzt nur Schwerpunkte für Aktionen im Arbeits- und Gesundheitsschutz ab. Gefährdungsbeurteilungen ermitteln sehr detailliert die betriebsspezifischen Gefährdungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in einem Unternehmen. Laut Arbeitsschutzgesetz ist der Unternehmer verpflichtet, Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen und zu aktualisieren. Sie können jedoch auf die Unterstützung und qualifizierte Beratung unserer Fachkräfte für Arbeitssicherheit zurückgreifen.

Welche Leistungen können Sie von uns erwarten?

  • Aufbau der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation
  • Unterstützen bei der Beurteilung von Arbeitsbedingungen in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gefährdungen und Belastungen (Gefährdungsbeurteilung)
  • Unterstützung bei der Unterweisung Ihrer Mitarbeiter
  • Beratung bei Gestaltung, Auswahl und Einsatz von Arbeitsmitteln und persönlicher Schutzausrüstung im Sinne der Arbeitssicherheit
  • Beratung zu gesetzlichen Anforderungen (z.B. Betriebssicherheitsverordnung
  • Durchführung von regelmäßigen Betriebsbegehungen
  • Planung von Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Unterstützung bei der Durchführung von Sicherheitsunterweisungen
  • Teilnahme an Arbeitsschutzausschusssitzungen
  • Beratung beim betrieblichen Gefahrstoffmanagement
  • Ursachenanalyse von Arbeitsunfällen

Sind Sie neugierig geworden oder benötigen Sie Hilfe bei der Umsetzung der Vorschriften und Gesetze im Arbeitsschutz?

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot. Nutzen Sie hierzu unser Angebotsformular.

Für ein individuelles Angebot, benötigen wir von Ihnen:

  • wenn bekannt den WZ-Code oder Branche
  • die voraussichtliche Zahl Ihrer Beschäftigten (Köpfe) im Jahresmittel
  • voraussichtliche Zahl Zeitarbeitnehmer im Jahresmittel.
  • Anzahl und Ort Betriebsstätten